Die geschichts- und kulturträchtige Stadt Brescia erstreckt sich zwischen der Poebene und dem Alpenvorland, in einer Gegend, wo sich sowohl gewerbliche als auch touristische Aktivitäten sehr gut ausüben lassen.
Das Gebiet wurde einst von Liguriern, Etruskern und Kelten besiedelt, ehe es 27 v.Chr. unter dem Namen Brixia eine römische Kolonie wurde. Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde Brescia Hauptort eines langobardischen Herzogtums (7. Jahrhundert n. Chr.) und anschließend, etwa zur Jahrtausendwende, zu einer freien Kommune, um die in der Folge Mailand und Venedig kämpfen sollten. Die Herrschaft der Venezianer trug zur Entwicklung der Landwirtschaft und Handwerkskunst bei und die Waffenproduktion blühte auf. Am Ende des 18. Jahrhunderts endete mit Napoleon die Hegemonie Venedigs und die Stadt Brescia gehörte zur Cisalpinische Republik und dem Königreich Italien.